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29.04.2016
Nettebad und Moskaubad erwachen aus dem Winterschlaf
Lesedauer des Artikels: 2.41 Minuten
29.04.2016
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Im Moskaubad und Nettebad herrscht Hochbetrieb: Es wird fleißig geschrubbt, gereinigt und die Freibecken mit neuem Wasser befüllt. Der Grund? Das Wetter lässt es gerade zwar noch nicht vermuten, aber traditionell starten das Nettebad am 1. Mai und das Moskaubad am 14. Mai in die Open-Air-Saison. Vorab heißt es aber, an die Schrubber, fertig, los!
„Die Vorbereitungen für die Freibadsaison beginnen bei uns traditionell mit der Reinigung der Tribüne“, erzählt Moskaubad-Leiter Peter Lübker. „Anschließend starten wir mit dem Frühjahrsputz auf der Liegewiese und lassen die sogenannte Winterfüllung aus den Außenschwimmbecken ab.“ Rund vier Tage dauert es, bis gut 3.000 m³ Wasser – umgerechnet 20.000 gefüllte Badewannen – vollständig abgelaufen sind. Das Wasser wird ganz bewusst erst einige Wochen vor Beginn der Sommersaison geleert, denn es erfüllt eine wichtige Schutzfunktion: „Wären die Edelstahlschwimmbecken im Winter leer und würde der Boden ringsherum gefrieren, würde er sich stark ausdehnen und könnte die Becken verformen. Bleibt das Wasser aber in den Außenbecken, kann es einen sogenannten Gegendruck ausüben.“ Angst vor einer Sprengung des Schwimmbeckens aufgrund von gefrorenen Wasser braucht man allerdings nicht zu haben: „Der Edelstahl nimmt die Temperatur des wärmeren Erdreichs an, so dass sich ein Spalt zwischen Eis und Edelstahl bildet und kein Druck auf die Beckenwände ausgeübt wird“, so Lübker.
»Wären die Edelstahlschwimmbecken im Winter leer und würde der Boden ringsherum gefrieren, würde er sich stark ausdehnen und könnte die Becken verformen. Bleibt das Wasser aber in den Außenbecken, kann es einen sogenannten Gegendruck ausüben«, erklärt Leiter Peter Lübker.
Nach der Grobreinigung der ‚freigelegten‘ Außenbecken werden die Einströmkanäle der Becken kontrolliert, kleinere Reparaturarbeiten vorgenommen, Roststellen abgebeizt und die Schwimmbecken gesäubert. Erst dann können die Becken mit Frischwasser befüllt werden. Das kann bei den großen Außenbecken schon einmal bis zu 36 Stunden dauern. „Nachdem die Becken wieder voll sind, überprüfen wir die Rohrleitungen, kontrollieren die Pumpen und spülen die Filteranlagen“, erläutert Sonja Koslowski, Leiterin des Nettebades bei den Stadtwerken, die Aufbereitung der Badewassertechnik. Um alle Arbeiten – dazu zählen auch die Säuberung der Umkleiden, die Kontrolle der Duschanlagen und die Sicherung von Spielgeräten und Sportanlagen – bis zum Freibadsaison-Start fertigzustellen, beginnen jedes Jahr bereits Ende März die ersten Vorbereitungen.
Noch versetzen einen die Außentemperaturen nicht gerade in Freibadstimmung. Das weiß auch Sonja Koslowski. Dennoch gilt: „Bei sehr geringer Außentemperatur bedeutet eine Beheizung unserer Außenbecken einen erheblichen energetischen Aufwand.Wenn es Anfang Mai noch Bodenfrost gibt, werden wir das 33-Meter-Schwimmerbecken deshalb nicht vollständig auf 24 Grad beheizen, um so den CO2-Ausstoß möglichst gering zu halten.“ Eine Woche benötigen die Stadtwerke, um das Schwimmerbecken und den Wellenpool des Moskaubades sowie das 33-Meter-Becken des Nettebades auf die gewünschte Beckentemperatur von 24 Grad zu heizen. Die weiteren Freibad-Becken werden ausschließlich durch die Kraft der Sonne beheizt.
»Eine Wassertemperatur von 22 Grad können wir aber immer garantieren«, gibt Sonja Koslowski abschließend Entwarnung an die nicht ganz so hartgesottenen Schwimmer.
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