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Wir begleiten Kunden bei ihrer Energiewende-Reise

Strom dann verbrauchen, wenn gerade genug zur Verfügung steht und er damit günstig ist. Das ist die Idee hinter dynamischen Stromtarifen. Bisher noch ein „Nischenprodukt“, denn als Voraussetzung brauchen Kundinnen und Kunden ein sog. Intelligentes Messsystem. Diese erfüllen Regina und Wim, die seit dem 1. März unseren Tarif „strom.dynamisch“. Sie teilen ihre ersten Erfahrungen mit uns.

Was sind dynamische Stromtarife?

Dynamische Stromtarife haben einen variablen Anteil, mit dem die Strompreise am Spotmarkt direkt an die Kundinnen und Kunden weitergegeben werden. Jede Stunde hat dabei ihren eigenen Preis. Für die Preisbildung schaut man sich Wetterprognosen, Verbrauchsmuster u.v.m. an. Bei Tarif strom.dynamisch können unsere Kundinnen und Kunden dann einen Tag im Voraus sehen, zu welchen Zeiten des Folgetages Strom besonders günstig ist und ihr Verbrauchsverhalten entsprechend anpassen. (Mehr Infos gibt’s hier)

„Prosumer“ – Energie produzieren und konsumieren

Wim und Regina sind sogenannte „Prosumer“, wie sie im Buche stehen: „Wir haben eine Wärmepumpe, ein E-Auto, eine Sauna im Garten und eine Ferienwohnung. Bei uns kommen also allerhand Großverbraucher zusammen“, erklären die beiden. Die beiden produzieren aber auch einen Teil ihres Stroms selbst. „Bisher haben wir natürlich schon darauf geachtet, dass wir immer dann z.B. waschen oder die Spülmaschine anstellen, wenn unsere PV-Anlage auf dem Dach viel Strom produziert und der dazugehörige Speicher voll ist. Wir haben aber auch gemerkt, dass wir dabei gerade im Winter, wenn die Sonne wenig scheint und die Wärmepumpe viel Strom verbraucht, schnell an unsere Grenzen kommen.“

Erfahrungen mit dynamischen Stromtarifen

Lösungen mussten her – dabei kam Wim seine Herkunft zugute: „Ich bin in den Niederlanden geboren. Dort sind dynamische Stromtarife heute schon viel verbreiteter.“ Im Austausch mit seinem Bruder, der in der Windenergie-Branche tätig ist, kam er zu dem Schluss, dass ein solcher Tarif auch eine Option für ihn sein könnte. „Als ich dann auf der Website gesehen habe, dass die Stadtwerke auch einen dynamischen Stromtarif anbieten, habe ich angefragt, ob wir aus unserem „normalen“ Tarif wechseln können.“ Dies war möglich: seit dem 1. März sind die beiden nun Kunden im strom.dynamisch.

Experimentierfeld Stromverbrauch

„Momentan experimentieren wir noch viel“, erklärt Regina. „Wir haben uns in den ersten Tagen angeschaut, wie sich die Preise generell im Tagesverlauf entwickeln. Daran passen wir uns jetzt, wenn möglich, bei dem Verbrauch, den wir selbst steuern können, an.“ Das bedeutet für die beiden aktuell auch mal eine kleine Nachtschicht – denn zur späten Stunde sind die Preise i.d.R. niedrig. „Ich werde oft nachts noch einmal wach. Dann stehe ich jetzt einfach kurz auf und stelle die Spülmaschine an“, erklärt sie schmunzelnd.

Cara

Blogger:in

Veröffentlicht am
02.04.2025

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