Weitere Meilensteine im Glasfaserausbau für Osnabrück stehen an: Am Westerberg starten jetzt die Arbeiten – und in wenigen Wochen geht es auch in Gretesch, Pye und Haste los. Derweil ist der Ausbau in Sutthausen und Lüstringen abgeschlossen.
„Der Glasfaserausbau entwickelt sich immer mehr zu einer Erfolgsgeschichte für unsere Stadt“, sagt Oberbürgermeisterin Katharina Pötter.
„Schnelles Internet wird nicht nur für Privathaushalte immer wichtiger, sondern ist auch ein bedeutender Standortfaktor für die Wirtschaft, darunter unsere lebendige Start-up-Szene. Ich freue mich, dass es dank der SWO Netz und dem Ausbaupartner Glasfaser Nordwest so zügig vorangeht und nun die nächsten Stadtteile profitieren.“
Konkret startet jetzt der Ausbau am Westerberg und in wenigen Wochen in Gretesch, Pye und in Haste – insgesamt betrifft das mehr als 12.000 Haushalte.
„Mehr als die Hälfte der Stadt hat schon die Möglichkeit, sich an unser Hochgeschwindigkeitsnetz anschließen zu lassen. Wir drücken jetzt noch einmal richtig aufs Gaspedal und wollen auch die übrigen Stadtteile so schnell wie möglich ans Netz bringen“, bekräftigt Daniel Waschow, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Osnabrück.
„Wir freuen uns, dass wir in Hellern zuletzt eine sehr gute Vermarktungsquote erzielen konnten. Das motiviert uns zusätzlich für die kommenden Ausbaugebiete“, ergänzt Tino Schmelzle, Geschäftsführer der SWO Netz. Wie in den vorangegangenen Ausbaupolygonen lässt die Stadtwerke-Netztochter zunächst das Glasfasernetz im öffentlichen Raum bauen – meist im Schnellverfahren unter den Gehwegen. Wer sich für einen Glasfasertarif entscheidet, erhält nach dem Netzausbau im öffentlichen Raum seinen Hausanschluss durch die Glasfaser Nordwest.
Ein Glasfaseranschluss der beiden Ausbaupartner bietet gleich mehrere Vorteile: Anders als in vielen Regionen haben die Menschen dank des Open-Access-Ansatzes die Auswahl zwischen mehreren Anbietern. Konkret können die Kunden momentan zwischen den Angeboten der Telekom, Osnatel und 1und1 wählen – für weitere Anbieter steht das Netz offen. Zudem ist Glasfaser zukunftssicher, es ist stabil und garantiert hohe Bandbreiten. Im Vergleich zu Kupferleitungen wird zudem 17-fach weniger Energie verbraucht.
Interessenten am Westerberg haben bei einer Infoveranstaltung am Mittwoch, 19. Februar, um 19 Uhr im Wilhelm-Müller-Hörsaal der Hochschule Osnabrück an der Albrechtstraße 30 zudem die Möglichkeit, sich über den Ausbau zu informieren und zu möglichen Tarifen beraten zu lassen.
Abgeschlossen ist der Ausbau im öffentlichen Raum jetzt in Lüstringen und Sutthausen. In Lüstringen wurden rund 31 Kilometer Trasse verlegt, etwa 24 Kilometer waren es in Sutthausen. In den kommenden Monaten folgen dort jeweils die punktuellen Arbeiten an den Hausanschlüssen. Eine Übersicht über alle Ausbaugebiete in Osnabrück sowie den jeweiligen Ausbaustatus gibt es unter www.swo-netz.de/mission-glasfaser.
Hintergrund: SWO Netz GmbH

Die SWO Netz GmbH ist ein 100-prozentiges Tochterunternehmen der Stadtwerke Osnabrück und für die Planung, den Bau und den Betrieb der Infrastrukturnetze im Stadtgebiet und der Region Osnabrück zuständig.
Das umfasst die Sparten Strom, Gas, Wasser, Abwasser, Telekommunikation sowie Straßenbeleuchtung.